Werkzeugkasten für Kleingruppen: Mut zum Weitergeben
Zusammenfassung: Beim Rollenspiel erleben wir gerade genug Stress – und viel zu lachen –, um uns an Stress zu gewöhnen.
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Zusammenfassung: Beim Rollenspiel erleben wir gerade genug Stress (und viel Gelächter), um uns an Stress zu gewöhnen.
In unserer Blogreihe „Werkzeugkasten“ beantworten wir einige der häufigsten Fragen zur Leitung von Kleingruppen. Wenn du Fragen hast, die wir beantworten sollen, schick uns einfach eine Nachricht!
Wie helfe ich meiner Kleingruppe, selbstbewusst vom Evangelium zu erzählen?
Eine der besten Möglichkeiten, deiner Kleingruppe zu helfen, selbstbewusst vom Evangelium zu erzählen, ist zu üben. Das könnt ihr während eurer üblichen Kleingruppenzeit machen! Gegen Ende eurer gemeinsamen Zeit könnt ihr Zweiergruppen bilden und ein Gespräch üben, in dem ihr vom Evangelium erzählt. Zum Beispiel mit einem Familienmitglied, einem Kollegen oder einer Freundin oder einem Freund oder jemandem, den ihr gerade erst kennenlernt. Wichtig ist, dass die Person, die Jesus noch nicht kennt, der Botschaft gegenüber offen ist. So kann die erzählende Person üben, das Evangelium in Worte zu fassen. Das Evangelium mit eigenen Worten auszudrücken, ist die erste Hürde auf dem Weg zu mehr Selbstvertrauen beim Weitererzählen.
Eine weitere Hürde ist der Stress, die eigene Stimme zu hören, wenn wir vom Evangelium erzählen. Beim Rollenspiel erleben wir gerade genug Stress (und viel Gelächter), um uns an Stress zu gewöhnen. Wenn wir später in ein ähnliches Gespräch kommen wie das, das wir geübt haben, sind wir ruhiger. Und wir können aufmerksamer und im Gebet darauf achten, wie der Heilige Geist uns führt – Wort für Wort.
Eine weitere Hürde auf dem Weg zu mehr Selbstvertrauen ist die Frage, von welchem Evangelium wir erzählen. Was, wenn unsere Kleingruppe die Theologie nicht ganz „richtig“ verstanden hat? Oder wenn beim Erzählen ein Teil der Botschaft fehlt? Das merken wir, wenn wir in unseren Kleingruppen üben, vom Evangelium zu erzählen. Niemand von uns hat die Theologie vollkommen verstanden. Wir alle lernen dazu. In einer gesunden Kleingruppe können wir offen sagen, was wir noch nicht ganz richtig ausdrücken, und anderen demütig zuhören, wenn sie etwas anders sagen als wir. Wir brauchen einander! Durchs Üben können wir hören, was die anderen glauben.
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