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Jüngerschaft-DNA: Ressourcen

Zusammenfassung: Statt Dinge als ihr Eigentum zu betrachten, gingen sie verantwortungsvoll mit dem um, was ihnen anvertraut war, und setzten es zum Wohl anderer ein.

2 Min. Lesezeit

Eine Frau nimmt zu Hause eine Lebensmittelkiste von einem Lieferanten entgegen

Zusammenfassung: Statt Dinge als ihr Eigentum zu betrachten, gingen sie verantwortungsvoll mit dem um, was sie hatten, damit es anderen zugutekam.

„Niemand behauptete, dass ihm etwas von seinem Besitz allein gehörte, sondern sie teilten alles, was sie hatten.
… Und Gottes Gnade wirkte so kraftvoll in ihnen allen, dass es unter ihnen keine Bedürftigen gab. Immer wieder verkauften Menschen, die Grundstücke oder Häuser besaßen, diese, brachten das Geld aus dem Verkauf und legten es den Aposteln zu Füßen. Es wurde dann an alle verteilt, die etwas brauchten.“

Apostelgeschichte 4,32–34

Gott hat in die Gemeinde einen Schutz gegen Mangel eingebaut. Wenn Nachfolger Jesu füreinander sorgen wie damals in Apostelgeschichte 4, wird es deutlich weniger Hunger und einen ausreichenden Zugang zu Kleidung, Unterkunft und fließendem Wasser für Einzelne und Familien geben. Auch wenn diese Dinge in Apostelgeschichte 4 nicht ausdrücklich genannt werden, lesen wir, dass Gottes Gnade „kraftvoll wirkte“ und es deshalb „keine Bedürftigen unter ihnen gab“.

Das Handeln der ersten Gemeinde beruhte auf ihrer grundlegenden Sicht auf Besitz und Ressourcen. Die ersten Nachfolger Jesu waren überzeugt, dass das, was sie besaßen, anderen gehörte. Statt Dinge als ihr Eigentum zu betrachten, gingen sie verantwortungsvoll mit dem um, was sie hatten, damit es anderen zugutekam. Sie gaben anderen auch nicht nur von ihrem Überfluss, sondern verkauften eigene Grundstücke und Häuser, um Bedürftigen zu helfen.

Es ist spannend, sich vorzustellen, wie es heute aussehen könnte, wenn Gläubige großzügig mit ihren Ressourcen umgehen würden. Beim Einkaufen könnten wir fragen: „Was könnte ich in den Einkaufswagen legen, das eine andere Familie vielleicht braucht?“ Wenn ein Ölwechsel ansteht, könnten wir fragen: „Wer braucht auch einen Ölwechsel?“ Wenn wir ein neues Kleidungsstück kaufen, könnten wir fragen: „Wer braucht das vielleicht dringender als ich?“ Vielleicht würden wir absichtlich etwas Geld zurücklegen, um helfen zu können, sobald wir von einer Notlage erfahren. Vielleicht verkaufen wir etwas, das uns gehört – ob groß oder klein – und geben den Erlös der Gemeinde, damit sie Bedürftigen helfen kann. Oder wir bezahlen das Ferienlager für ein Kind aus unserer Gemeinde. Oder wir sparen für fünf neue Autoreifen statt für vier. So hätten wir irgendwann genug Geld für einen ganzen Satz Reifen, um einem anderen Gläubigen eine Freude zu machen!

Ein radikaler Umgang mit unseren Ressourcen ist ein wichtiger Teil der DNA einer wachsenden Gemeinde. Stell dir vor, es gäbe unter uns „keine Bedürftigen“! Eine Liebe, die so weit geht, würde auch Menschen beeindrucken, die nicht glauben.

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